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Markus Lauterburg – Musiker | Komponist | Interpret Schöne Musik – ein Allerweltswort? Nicht, wenn Markus Lauterburg dahinter steckt. Der gebürtige Berner Schlagzeuger und Perkussionist ist ein Klangmaler mit Groove: Sensibel bis unter die Haut, aber auch zupackend und explodierend. Lauterburg steht für eine Musik, die über die Parameter des Jazz hinausgeht. Man hört starke Einflüsse aus Klassik und Folk. Das Einfache in den Motiven, die singenden Melodielinien, die sachten Stufen der Verwandlung: Das macht die Musik elementar und zugänglich. Manchmal auch einprägsam wie guter Pop. Lauterburg komponiert nicht auf dem üblichen Jazz-Weg über Akkordschemen mit Progressionen. Seine Leitlinie ist die Melodie, sein Denken ist modal. Er entfacht die Musik aus dem Zusammenspiel von Rhythmus, Melodie und dem Raum für Improvisation. Zum melodischen Impetus kommt das Spartenübergreifende. Lauterburg hat musikalisch eine breite Erfahrung und sich nie auf eine Richtung fest geschrieben. Seine Spezialität ist ein persönlicher Crossover, geprägt von exzellentem Handwerk und Neugier. Jazz, zeitgenössische Musik, die Liebe zur Melodie und Improvisation sind seine bevorzugten Gebiete. Wurzeln? «Meine Wurzeln sind wahrscheinlich genau diese Mischung. Ich bin musikalisch in diesen Mix hinein geboren.» Das Strukturierte hat Lauterburg während seiner Ausbildung bei Pierre Favre in Luzern zunächst mal ad acta gelegt. Stattdessen ist er mit Favre den Weg einer offenen Meister-Schüler-Beziehung gegangen. Als Drumset/Perkussions-Student mit Hauptfach Improvisation an der Klassik-Abteilung der Musikhochschule Luzern war Lauterburg ein Exot. Er hat das Berufsdiplom und später das Konzertreifediplom absolviert. Doch fast noch wichtiger war dem neugierigen Tüftler, dass er dran bleiben konnte, wie es ihm behagte. «Ich habe meinen Lehrgang mit Pierre Favre praktisch selber gestalten können. Er hat mir völlige Freiheit gelassen. Ich habe meinen Platz gebraucht, um mich auszutoben. Bei ihm war das optimal.» Die Herkunft von Lauterburg – Autodidakt, ambitionierte Rockmusik, Konsi mit Schlagzeug und Improvisation, die Liebe zur Melodie – spiegelt sich auch in seiner Musik. Da ist der wache Impuls. Da sind die Bögen der Klassik, das Formendenken. Die nachvollziehbaren Motive und ihre Verknüpfungen. Die Fusion-Jazz-Symmetrien. Die experimentellen Sequenzen. Und ein Flow, der alles zusammen hält. Die Musik hat immer wieder dieses Schwebende, das Harmonie erzeugt und Spannung offen lässt. Sie treibt, sie wächst, und die Instrumentalisten finden und lösen sich in leichtfüssigen Dialogen. «Eigentlich fächert sich in einem einzigen Klang alles auf. Du hast eine Stimmung, ein Gefühl. Daraus entsteht das Stück, wie eine Blume aus der Knospe.» Genauso entsteht sie: Schöne Musik! (Pirmin Bossart) WERKLISTE: Sinfonia Syit | Look! | Babem | Ennedi | Loo | Insel 3 | Insel 8 Bellezza | unisono | Groove H | Focus | …und… Horizont | trip in space | cut | das tapfere schneiderlein melee | but where? | labyrinth | elf | flowhow | wiegenlied Echo (Auftragswerk der Jugendmusik Richterswil) akira | exhale | tallinn | switch | unter wasser | dusk | fresh air | amor | rien thinking annonay (Auftragswerk des ZürcherTrios Troisemble) red ball (Auftragswerk des Luzerner Quartetts OXID) sempre in giro (Auftragswerk der Kantonsschule Küsnacht) conarco kleopatra | sblop | profondo | la grande fête | karussell safar songs & suites Miniaturen für Piano solo: Kompositionen für Drums und Perkussion: Solo für Drum Set: Duo für 2 Drum Sets: Trio Quartett Quintett
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