Gruppen | ProjekteFür Infos per mail über zukünftige Konzerte klicken Sie bitte auf folgenden Link: Markus Lauterburg – mumur |
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markus lauterburg – mumurTobias Meier | soprano & alto saxophone Schöne Melodien, organische Grooves, Improvisation: Das sind die Spezialitäten von mumur. Das Quartett des Schlagzeugers Markus Lauterburg ist eine Bereicherung für die junge Schweizer Jazzszene. Hier sind vier Musiker, die sich entschlossen haben, Musik nicht (nur) für sich, sondern auch für ein Publikum zu machen: Der Sound ist elementar und zugänglich. Manchmal auch einprägsam wie guter Pop. ...Es ist zugängliche und packende Musik, Crossover im besten Sinn. Die Zusammensetzung der Band eröffnet viele unterschiedliche Akzente des Zusammenspiels und stilistische Neukombinationen. Déjà-vus dienen der Verortung und stehen der Eigenständigkeit nicht im Weg, sondern schaffen Ankerpunkte für Neues. Die Direktheit mit welcher Lauterburgs Musik daherkommt überrascht. Die verschiedenen Kompositionen pendeln zwischen Extremen, laden sich gegenseitig auf und fordern sich selbst heraus. Jedes Stück ist eine Geschichte, interpretiert von vier Musikern, welche sich in ausnotierten Passagen ebenso zu Hause fühlen wie in der Improvisation. Die ungeschliffenen Solis wühlen auf, treten in den Dialog mit komplexen Begleitmustern und treiben die Musik voran. Impulsive Musik. |
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Pfammatter LauterburgHans-Peter Pfammatter | piano Verspielte Intensivmusik Während Lauterburg seinem Instrumentengarten, über dessen Töpfen er hantiert wie der Meisterkoch über den seinen, verspielt ironische, liebliche bis kitschige oder schonungslos krachende Stimmen entlockt, nimmt Pfammatters Piano unter gezielten Präparationen einen perkussiven Charakter an. In diesem Durchdringen und Wechselspiel der Klangwelten spiegelt sich die wache Empfindsamkeit für die Schwenker und Launen des Gegenübers, dank der die sprachlose Verständigung auch eigenbrötlerischen Provokationen standhält. Gerade in diesen Momenten wird spürbar, wie spielerische Gelassenheit mit höchster Präsenz verschmilzt. Miriam Sturzenegger |
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Pierre Favre – The DrummersPierre Favre | drums, percussion Auf der Suche nach den melodischen Aspekten von Schlagzeug und Perkussion fand Pierre Favre in den sechziger Jahren zum Solo. «Ein guter Schlagzeuger spielt immer Melodien, Trommelmelodien. Sie können nicht unter den klassischen Begriff von Melodien eingereiht werden. Es sind aber Melodien.» sagt Pierre Favre in einem Interview. Er träumte von der Möglichkeit der klingenden Perkussion, von der orchestralen Dimension des Schlagzeugs. Dies veranlasste ihn 1984 ein Perkussionsensemble gemeinsam mit Paul Motian, Fredy Studer und Nana Vasconcelos ins Leben zu rufen: «Singing Drums». Das Quartett erlebte später eine weitere Transformation in Gestalt des Schlagzeugensembles mit acht Schlagzeugern: «Pierre Favre – The Drummers». Bis Mitte der sechziger Jahre waren die Schlagzeuger die Rhythmusmacher. Erst die ästhetischen Emanzipationsbewegungen veränderten die Rolle des Schlagzeugs im Jazz. In der Musik ist das Schlagzeug der Pulsgeber, der Erzeuger von Melodien und Harmonien. «Am fesselndsten ist dieses Quartett, wenn es mit einer Seele atmet, wenn alle vier Drummer präzise dieselben komplexen Rhythmen und raffinierten Akzente spielen. Das bedeutet auch keineswegs eine triviale Massierung des Klanglichen. Meist spielen diese Perkussionisten nämlich mit der Samtpfotigkeit von Katzen. Und daraus resultiert am Ende paradoxerweise eine Art luftige Dichte.» «Pierre Favre, der es schon alleine schafft, ein ganzes Orchester zu sein, spielt mit dem vierköpfigen Ensemble «The Drummers» ganze, ausgereifte Orchester-Suiten.» |
© Keystone / Robert Walser-Stiftung Bern |
Robert Walser – Ein Wort-Klang-Spiel mit kindlichem ErnstChristoph Schwyzer | Rezitation und Dramaturgie »Gedichte sind für mich weitaus die angenehmste und günstigsten Falles »Will eine feine Frau man sein« Der Schriftsteller Robert Walser ist längst kein Unbekannter mehr. Seine Gedichte jedoch, die von übermütiger Heiterkeit bis zu bodenloser Schwermut reichen, fristen nach wie vor ein Mauerblümchendasein. Höchste Zeit also, den Gedichten von Robert Walser ihr klingendes Kleid überzuziehen. Denn erst laut gesprochen, offenbart sich ihre eigenwillige, überraschende Schönheit, ihre stachelige Zartheit. Die Themen sind vordergründig banal, aus dem Alltag gegriffen. Sie repräsentieren das, was einem Spazier- und Einzelgänger widerfährt, was ihm ins Auge, ins Herz springt: der Schnee, die Bäume, eine Schreibstube, die Sehnsucht, die Sterne, die Einsamkeit, das von einem Korsett aus Konventionen geschützte und zugleich bedrohte Leben – oder ein hübsches Mädchen, eine kleine Kirche, die geschäftigen Menschen auf der Strasse. Hinter den wechselhaften, alltäglichen Themen verbirgt sich das Unverwechselbare an Walsers Gedichten: eine poröse, unaufdringliche Sprache, die es versteht – ähnlich dem improvisierten, nie zu lauten Spiel auf Schlaginstrumenten – den Zuhörer zu streicheln, zu kratzen, anzustacheln, ihn hellhörig zu machen für das Doppelbödige und Zerbrechliche seines Daseins. Rund vierzig Gedichte (viele davon aus den Mikrogrammen) haben der Rezitator Christoph Schwyzer und der Schlagzeuger Markus Lauterburg für ihr Zwiegespräch ausgewählt. Entstanden ist ein 60-minütiges Programm, in dem sich auf harmonische und dennoch kontrastreiche Weise die Sprache der Gedichte mit der Sprache der Schlaginstrumente verbindet. Christoph Schwyzer, der nicht nur als Rezitator, sondern auch als Schriftsteller und Herausgeber arbeitet, ist eine wandelnde Gedicht-Jukebox: Er kennt über 250 deutschsprachige Gedichte auswendig, par coeur, von den Anfängen bis zur Gegenwart. Kontakt: Hörbeispiele |
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DisTanzBeatrice Im Obersteg | Tanz und Choreografie Seit über fünf Jahren arbeitet das Duo als Kernteam unter dem Namen DisTanz und entwickelt eine Klang- und Bildsprache, die unter die Haut geht, aber trotzdem schlicht und zurückhaltend bleibt. Für ihre Produktionen greifen sie archaische, überpersönliche Themen auf, um sie in der Einsamkeit des Erlebens als Einzelschicksal darzustellen. Bei DisTanz stehen sich Musik und Tanz als gleichberechtigte Partner gegenüber und ergänzen sich gegenseitig. Für jedes Projekt wählen sie sich erfahrene Künstler, die sie in der Erarbeitung ihrer Produktion unterstützen. HÜLLEN 2011 Isabella 2010 endlos 2008 Nächstenferne 2007 Luftweg 2007 vernäht 2007 Herbstatem 2006 Círculo vicioso 2006 |
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klangcombi – Volksmusik im Aufbruch mit Noldi AlderNoldi Alder | Violine, Hackbrett, Naturjodel Mit «klangcombi» geht das Sextett von Noldi Alder (Violinen, Cello, Viola, Kontrabass, Schlagzeug, Hackbrett, Naturjodel) musikalisch-klanglich und optisch neue Wege. Die MusikerInnen tauchen ein in den reichen Schatz der Volksmusik und verbinden ihn mit dem Erfahrungswissen aus ihrer Ausbildung, mit ihrem eigenen musikalischen Repertoire und ihrer künstlerischen Persönlichkeit. Nicht zuletzt profitiert «klangcombi» auch von der überregionalen Zusammensetzung des Sextetts. Vor dem Hintergrund dieser neuen Klangwelt tritt das Sextett in den Dialog mit dem Publikum - und geht in jedem Konzert neu auf Stimmungen, Erwartungen und Anstösse ein. Für die Dauer des Konzerts wird Volksmusik zu dem, was sie ursprünglich war: ein lebendiges, alle Sinne inspirierendes Kommunikationsmittel. Der grösste Teil von «klangcombi» besteht aus Eigenkompositionen von Noldi Alder. |
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Drum'n'HerumGiancarlo Nicolai | electric guitar Improvisation als Dialog von Respekt mit vier Ohren. Nicolai und Lauterburg spielen eine Drum’n’Herum Musik die Freude macht. Etwas gesundes Ungeduldiges, Aufwühlendes und Kräftiges verwebt sich mit feinen Linien und gibt ihrer Musik Sinn und die Möglichkeit immer weiter in die Tiefe des Ungewissens zu dringen. «Die Musik gibt keine Antworten; sie stellt Fragen.» (Giancarlo Nicolai) |
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Stummfilmbegleitung – liveTill Wyler | Violoncello Mit dem Trio Keaton-Wyler-Lauterburg haben sich für dieses Projekt zwei Musiker und ein Regisseur zusammengefunden, die sich gegenseitig perfekt ergänzen: Bild, Melodie, Rhythmus. Seit Frühling 2002 sind sie mit diesem Projekt unterwegs. Die beiden Musiker begleiten die Filme live. |
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Markus Lauterburg – soloBeim Perkussionisten Markus Lauterburg hat sich das Schlagzeug von seiner Begleitfunktion losgelöst und ist zu einem solistischen Instrument geworden. Um sein Spiel zu bereichern, sammelt er verschiedenste Trommeln und perkussive Instrumente, denen er neue Klänge entlockt. «Mich fasziniert das Melodische im Rhythmus. Das ist für mich Musik.» Und so trifft er eine interessante Auswahl an Klangobjekten, spielt und experimentiert damit und präsentiert die ganze Klangpalette schliesslich dem Publikum. Lauterburgs Spiel ist voller Freude und Spontaneität. Man hört darin komplexe rhythmische Strukturen und über grosse Spannungsbogen gespielte Melodien. Markus Lauterburg integriert in seinem Solospiel auch immer wieder neue selbst gebaute Perkussionsinstrumente und Installationen. Hunderte von Schlüsseln, zum Beispiel, stimmt er in Feinstarbeit nach Tonhöhe ab und bringt diese «in Ordnung». Dabei entsteht Klang. Dabei entsteht Bewusstsein für Instrumente und deren feine Melodien. Dabei entsteht Leben, welches er mit Musik füllt. «Jedes Instrument bediente er mit absoluter Leidenschaft und erzeugte mit wenig Aufwand und viel Fingerspitzengefühl äusserste Spannung.» |